Internationale Beziehungen unserer Fakultät

Die Geschichtswissenschaften liefern eine Fülle an Wissen über kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen sowie über soziale Strukturen. Sie schaffen damit auch wichtige Grundlagen für Entscheidungen über aktuelle Probleme und Herausforderungen. Ihre Arbeit wird erleichtert, wenn vorhandene Daten besser verfügbar sind. Ihre Aussagekraft wird erhöht, wenn sie stärker disziplinübergreifend zusammenarbeiten. Ihre Wirkung wird größer, wenn ihr Praxisbezug und ihre internationale Rolle verstärkt werden.

Die Fakultät pflegt enge bilaterale Kooperation in Wissenschaft und Bildung, z.B. mit der Universität Kyūshū in Japan.

Studierendenaustausch mit der Universität Kyūshū

Die geisteswissenschaftliche Fakultät der Kyūshū Universität besteht aus 21 "Sektionen", die wiederum mehrere Lehrstühle umfassen.

Geschichtswissenschaftliche Forschung wird von den folgenden Sektionen betrieben: Sektion für japanische Geschichte (Lehrstühle für Alte Geschichte/japanisches Frühmittelalter, Mittelalter, frühe Neuzeit und für Neuzeit), Sektionen für Philosophie- und Philosophiegeschichte, Indische Geschichte und Philosophie, Chinesische Philosophiegeschichte, Kunstwissenschaften und Kunstgeschichte, Ostasiatische Geschichte (vor allem China), Koreanische Geschichte, Westliche Geschichte (Lehrstühle für Geschichte des Mittelalters in Westeuropa mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte Frankreichs, frühe Neuzeit Westeuropas mit Schwerpunkt auf deutscher Geschichte sowie ein weiterer für Zeitgeschichte Westeuropas ) sowie für Geschichte der islamischen Zivilisationen.

Es werden jedes Jahr im Januar zwei Studienplätze jeweils zum Wintersemester ausgeschrieben. Im Regelfall beträgt die mögliche Aufenthaltsdauer 12 Monate, kürzere Aufenthalte für sechs Monate sind jedoch prinzipiell auch möglich.

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Doppelabschlüsse in Bochum und Tours im B.A. und M.A.

Seit 1967 ist die ehemalige Université Orléans Tours, die seit 1971 als Université François Rabelais Tours einen selbstständigen Status hat, Partneruniversität der RUB. Herzstück der Kooperation sind die Doppelabschlüsse, die es seit 1997 gibt. In Romanischer Philologie/Französisch sowie in der Geschichtswissenschaft können Studierende ohne Studienzeitverlängerung einen Doppelbachelorabschluss machen.

Der Integrierte Studiengang Geschichte der Ruhr-Universität Bochum und der Université François Rabelais Tours bietet den Studierenden die Chance, ihren kulturellen und intellektuellen Horizont zu erweitern und wappnet die Absolventen durch seine interkulturelle Perspektive für die Anforderungen eines internationalen Arbeitsmarktes, der immer mehr interkulturelle Kompetenzen und eine internationale Perspektive erfordert. Der Studienverlaufsplan sieht vor, dass die Studierenden an ihrer Heimatuniversität für 2 Semester studieren und für das 3. und 4. Semester an die Gastuniversität wechseln. Das 5. Semester verbringen alle Studierenden gemeinsam in Tours und das 6. in Bochum. Für die Masterphase ist vorgesehen, dass die Studierenden das erste Semester gemeinsam in Tours und das zweite gemeinsam in Bochum verbringen. Anschließend studieren sie das dritte Semester an der Partner Universität und das vierte Semester an der Heimatuniversität. Die Unterrichtssprache in Tours ist sowohl in der Bachelor als auch der Masterphase Französisch.

Das Programm der Geschichtswissenschaft wird durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) gefördert.

Kontakt: Prof. Dr. Gerhard Lubich und Dr. Jens Lieven (Historisches Institut)

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MATILDA. Europäischer Master in Frauen- und Geschlechtergeschichte

MATILDA wurde im Rahmen des Erasmus-Programms mit Mitteln der Europäischen Kommission, GD Bildung und Kultur, eingerichtet und richtet sich an Studierende, die Fachkenntnisse in der Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie in der europäischen Geschichte entwickeln möchten. Das Programm bietet die Möglichkeit, bei führenden Wissenschaftler*innen der Geschlechtergeschichte zu studieren und die Vorteile eines lebendigen, anregenden internationalen Universitätsumfelds zu erleben.

Das MATILDA-Curriculum an der RUB umfasst Kurse in Kernfächern der Frauen- und Geschlechtergeschichte (Theorie, Methodik und Praxis) sowie thematische Fachgebiete für die frühe Neuzeit sowie das 19. und 20. Jahrhundert.


Kontakt: Sandra Maß
Informationen zur Bewerbung und Zulassung
Partnerinstitutionen: Université Lumiére de Lyon (coordinating university), Universität Wien, Sofia University St Kliment Ohridsky, Central European University (CEU) in Budapest, Universität Padua

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International Office


Das International Office (IO) koordiniert die internationalen Beziehungen der Universität und ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Internationalität von Lehre, Forschung und Verwaltung.

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Ein Binationaler PhD

Im Rahmen eines binationalen Promotionsverfahrens (auch Cotutelle-Verfahren genannt) erwerben Sie einen gemeinsamen Doktorgrad basierend auf Ihrer Forschungsarbeit an zwei Universitäten aus verschiedenen Ländern.

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